Kapitel XII

Mein Vorgänger auf diesem Posten war »der Grieche«, so nennt man ihn hier. Die richtigen Namen verblassen hier schnell. Man erkennt sich, solange man gemeinsam arbeitet, am Namensschild. Ist das Schild weg, macht es auch keinen Sinn, den Namen zu merken. Der größte Teil der Belegschaft arbeit hier nicht länger als eine Saison. Auch ich […]

Kapitel XI

– Zwischen der linkischen Vertraulichkeit, mit der seine Kameraden den Abstand zu überwinden versuchten, den das unbegreifliche Schicksal plötzlich zwischen ihn und sie gelegt hatte, und seinen eigenen vergeblichen Bemühungen, aller Welt mit der gewohnten Unbefangenheit entgegenzutreten, schien der geadelte Hauptmann Trotta das Gleichgewicht zu verlieren, und ihm war, als wäre er von nun ab […]

Kapitel VIII

– über den Wert von Engadiner Nusstorten und andere Träumereien – Was wäre die Welt ohne ihre Renegaten, ohne ihre Querläufer? Eine ziemlich dünne Suppe ohne Salz, dachte ich mir. Es war halb drei nachts und ein plötzlicher Wetterumschwung brachte Regen und Kühle. Die Hefe reagierte darauf mit Arbeitsverweigerung und ich deshalb auch. Ich machte […]

Kapitel VII

– über Anzüge im außermoralischen Sinne und warum man auch ohne sie zum Gala-Dinner kommt – Im Gang zum Restaurant traf ich auf den Direktor. Er trug einen weißen Anzug und sah sehr erholt aus. Mit diesem Status war er einer der wenigen hier. Die Augenringe wuchsen scheinbar gegen die Hierarchie an, aber niemand will […]