Michael Schweßinger: Aufzeichnungen eines Tagelöhners – Stories
Taschenbuch mit 114 Seiten; ISBN 978-3-941134-41-6; 8,95 €
„Ich kann über diese elf Stories nicht viel mehr berichten, als dass es eben elf Stories über einen mir bekannten Typen sind, der meistens irgendwelchen miesen Jobs nachgeht, sich dabei oft recht burschikose Gedanken zur Welt macht und manchmal meinen Namen als Pseudonym benutzt.“
Michael Schweßinger
Pressestimmen:
Das Musikmag Sonic Seducer schreibt:
"Michael Schweßinger schärft in elf kleinen Geschichten den Blick des Lesers für die Perspektive von unten, ebenso von seitwärts, knapp außerhalb – dann auch eigentlich wieder von oben. Die Philosophierenden und Schelmischen, Enttäuschten, Phlegmatischen und Erwartungslosen seiner Geschichten begeben sich immer wieder in die Tretmühlen der Arbeitswelt, da vom cleveren Sinnieren allein kein Brot auf den Tisch gelangt, kein Bier ins Glas, keine Zitronenscheibe in den Rum. Dabei baut Schweßinger skurrile Szenarien von lakonischem Sprachwitz und tragikomischen Storyschleifen auf. Seine Helden präsentieren kreative Einfälle von Revoluzzertum und abgeklärter Nachtphilosophie. Spritziger Sarkasmus und gelungene Seitenhiebe auf die pervertierte Welt, die sich die Menschen unserer Breitengrade schufen, stehen den Protagonisten bei diesen Unterfangen jederzeit zur Hand. Und hinter allem lässt der Autor, wie hinter einem dunklen Schleier, allezeit das Unabwendbare lauern, die Bedrohung des Endgültigen, Jämmerlichen und Vergeblichen all unseres Tun, Gewinnen, Scheiterns. Wir beuten einander aus, das Leben beutet uns aus. Trostloser Nihilismus aber gewinnt nicht die Überhand. Wie auch? Dazu ist dieses Büchlein viel zu sehr von trockenem Humor und aufrüttelnder Unterhaltsamkeit erfüllt."
Das Szene-Magazin "Gothic" meint dazu:
"Mit geübtem Blick für perfide Abgründe, mit zuweilen scharfem Sarkasmuserfasst der Erzähler die Einsamkeit inmitten des Kämpfens, Taumelns, Scheiterns - und des unentwegten neuen Aufraffens. Pfiffigkeit entfaltet sich inmitten der alltäglichen Apokalypsen. Der Mensch wird nüchtern bloßgestellt in seiner unaufhaltsamen Vergänglichkeit, den unentrinnbaren Schablonen seines jämmerlichen Eingepferchtseins."
"Mit das Beste, was ich an Kurzgeschichten in letzter Zeit gelesen habe"
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Das Leipziger Kulturmagazin Zeitpunkt schrieb: "Michael Schweßingers derzeit aktueller Kurzgeschichtenband hat all die Inkredenzien, die Schweßingers Schreibe bekannt gemacht haben. Witz, Genauigkeit in der Beobachtung, Realitätsnähe und unkomplizierte, ungekünstelte Sprache. Nur alles etwas besser und gereifter als in seinen Vorgängern, den hochgelobten Lindenaubüchern. 11 Geschichten aus der hiesigen Diaspora, vom riesigen Unterschied zwischen Anspruch und Wirklichkeit, vom allzu-menschlichen Unmenschlichen. Schweßinger als Wallraff ohne Zeigefinger. Denn das ist dieser Mann aus dem Leipziger Westen keinesfalls. Schweßinger ist eher immer dabei und eben auch hin und wieder unkorrekt, weil er seine Illusionen schon längst abgegeben hat, am großen Wühltisch Popliteratur." "In „Aufzeichnungen eines Tageslöhners“ nimmt Michael Schweßinger kein Blatt vor den Mund. Offen und eloquent schildert er seine Kritik an der Gesellschaft, der Politik und jedem Einzelnen, der sich mit seinem Schicksal angefunden hat. Ein Werk, das zum Nachdenken anregt und dabei bestens unterhält." www.literatopia.de | | | | | |
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